Geschichte und geographische Lage

Im Vergleich mit anderen deutschen Städten ist Cuxhaven noch relativ jung, so erhielt man erst am 15.03.1907 Stadtrechte. Siedlungsgeschichtlich ist die Stadt aber natürlich wesentlich älter, man schätzt anhand von archäologischen Funden, dass die Region seit ca. 13.000 Jahren besiedelt ist.
Im Jahre 1872 wurde aus der Hafensiedlung Cuxhaven und dem Flecken Ritzebüttel die neue Gemeinde Cuxhaven gebildet. Als dann im Jahre 1905 noch die Ortschaft Döse eingemeindet wurde, hatte man das wesentliche Kriterium für die Stadtrechte erreicht: Eine Zahl von mehr als 10.000 Einwohnern. Weitere Eingemeindungen folgten in den Jahren 1935, 1970, 1971 und 1972. Damit hatte Cuxhaven seine heutige Fläche von 162 km² erreicht. Cuxhaven gliedert sich heute in 16 Stadtteile auf.
Während des Ersten Weltkriegs war Cuxhaven einer der wichtigsten Marine-Standorte Deutschlands. So gab es in dieser Zeit in der Stadt sogar mehr Matrosen und Soldaten als Bürger. Das förderte auch die Entwicklung der Region und diente als Wachstumsmotor, da viele ehemalige Matrosen mit ihren Familien später als Bürger in Cuxhaven blieben.
Interessant ist auch, dass sich ein großer Teil des heutigen Stadtgebiets über einen Zeitraum von 600 Jahren unter der Bezeichnung Amt Ritzebüttel im Besitz von Hamburg befand. Erst am 01.01.1993 liefen auch die letzten formellen hamburgischen Besitzrechte am Amerika-Hafen und am Steubenhöft aus.
Cuxhaven liegt am nördlichsten Punkt Niedersachsens am Mündungsbereich von Elbe und Weser, und ist so gleich von zwei Seiten von Wasser umgeben. Das macht Cuxhaven auf der einen Seite zu einem hervorragenden Ziel für den Tourismus, und auf der anderen Seite zu einem geeigneten Fischerei-Standort.