Fort Kugelbake
Das zwischen 1869 und 1879 erbaute Fort Kugelbake war früher eine Marinefestung und liegt strategisch günstig direkt an der Elbmündung. Durch das Fort, das heute die letzte erhaltene Marinefestung an der deutschen Nordseeküste darstellt, sollten feindliche Schiffe an der Einfahrt in die Elbe gehindert werden. Damit die Soldaten im Fort auch unbeleuchtete feindliche Schiffe erkennen konnten, wurde das Fort Kugelbake kurz vor dem Ersten Weltkrieg mit dem damals stärksten Suchscheinwerfer der Welt ausgerüstet. Zur damaligen Zeit war das Fort eine der stärksten Festungen in ganz Deutschland, aktiv involviert in die Kriegshandlung des Ersten Weltkriegs war man nichtsdestotrotz nicht, denn kein feindliches Schiff wagte sich in die Nähe der Festung. Nach dem Krieg wurde die Nutzung des Fort aufgrund des Versailler Vertrags großteils eingestellt.
Doch vor dem Zweiten Weltkrieg wurde es wieder fast vollständig in Betrieb genommen, war jedoch erneut nicht von Bedeutung während der Kampfhandlungen.
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wohnten dort zunächst britische Armeeangehörige, später wurde es als Jugendherberge genutzt. Seit 1969 stand es dann leer und sein Zustand verschlechterte sich in den folgenden Jahrzehnten deutlich. Im Jahre 1992 entschloss sich die Stadt dann zu einer umfangreichen Renovierung, um es zu einem Museum umzuwandeln. Heute kann man das Fort Kugelbake besichtigen und es finden Führungen statt.